OB-Wahl 11.10.2026

OB-Wahl
11.10.2026

Mit Mut in die Zukunft

Oberbürgermeisterwahl in Offenburg, 11.10.2026

Das Wahlprogramm -
10 Kapitel für Offenburg und seine Ortsteile.

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

wir können stolz auf unser Offenburg und seine Ortsteile sein. Die Stadt steht in vielen Bereichen gut da, jetzt gilt es, die Zukunft zu sichern. Dafür braucht es neue Ideen und Tatkraft, aber auch den Mut, Prioritäten zu setzen.

Das sind Eigenschaften, die ich in meiner bisherigen Arbeit als Bürgermeister bewiesen habe. Deshalb bewerbe ich mich um das Amt als Oberbürgermeister in Ihrer Heimatstadt. Gemeinsam und im Austausch mit Ihnen, dem Gemeinderat, den Ortschaftsräten und der Verwaltung möchte ich Offenburg zukunftsfähig gestalten. Als ersten Schritt habe ich seit Mai Ihre Ideen und Anregungen gesammelt und in mein Wahlprogramm eingearbeitet.

Auch in den kommenden Wochen freue ich mich auf den persönlichen Austausch und viele Begegnungen mit Ihnen! Um Worten Taten folgen zu lassen, bitte ich am 11. Oktober um Ihr Vertrauen und Ihre Stimme.

Lassen Sie uns gemeinsam ein neues Kapitel für Offenburg aufschlagen!

Herzliche Grüße

Julian Christ

Ihr Oberbürgermeister für Offenburg

Das Wahlprogramm Online

01LandesgartenschauKostenobergrenze festlegen – kein städtisches Geld für den Aussichtsturm.

„Ich stehe dafür ein, dass wir die Kosten der Landesgartenschau begrenzen und die Durchführung an die Bedingung knüpfen, dass diese für alle Bürgerinnen und Bürger gewinnbringend ist.“

Offenburg geht es finanziell noch gut, doch die kommunale Finanzlage im gesamten Land macht deutlich, dass mit Investitionen und städtischem Geld sorgsam umgegangen werden muss. Insbesondere müssen städtische Investitionen sowohl in den Ortsteilen als auch in der Kernstadt gleichermaßen stattfinden. Deshalb ist es erforderlich, dass wir die Landesgartenschau 2032, die spätestens seit dem Spatenstich für den Sportpark Süd sichtbar näher rückt, in den Blick nehmen. Diese kostet nach städtischen Angaben schon heute jede Bürgerin und jeden Bürger 800 Euro. Eine Investition, die viele Menschen nicht nachvollziehen können. Gleichzeitig bietet die Landesgartenschau die Chance, ohnehin geplante Projekte nun zu verwirklichen und Offenburg städtebaulich weiter aufzuwerten. Ein schwieriger Spagat, welchen es mit einer klaren Haltung zu meistern gilt.

Ich setze mich ein
  • dafür, dass die Landesgartenschau nur durchgeführt wird, wenn diese Investition allen nutzt und einen dauerhaften Mehrwert bietet, es eine Festlegung einer Kostenobergrenze für die städtische Beteiligung an der Landesgartenschau gibt und dass es keine Beteiligung mit städtischen Geldern an dem angedachten Aussichtsturm gibt.
  • dafür, dass die Landesgartenschau-Planungen auf die Bedürfnisse der Hochschule Offenburg abgestimmt werden, um damit das Ziel, zusätzlichen Wohnraum für Studierende zu schaffen, zu erreichen.

„Ich setze mich dafür ein, dass Offenburg auch weiterhin für vielfältige Ortschaften und ein aktives Ehrenamt steht.“

 

Offenburg ist eine historisch gewachsene Stadt. Stetig hat sich die Stadt weiterentwickelt, ist größte Stadt des Ortenaukreises und ein Oberzentrum. Neben den Stadtteilen prägen die elf Ortsteile und unzählige Vereine die Stadtgemeinschaft. Deshalb ist Offenburg eine Stadt, die schon heute geprägt ist von Vielfalt in vielen Lebensbereichen. Diese Vielfalt der Ortschaften und des Ehrenamts möchte ich nicht nur erhalten, sondern ausbauen.

 

Ich setze mich ein
  • für den Erhalt der Ortschaftsräte mit ihren Ortsverwaltungen.
  • für die konsequente Fortführung des Breitbandausbaus in den Ortsteilen, um die Lebensqualität auch in Zukunft sicherzustellen.
  • für die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Offenburg und allen Blaulichtgruppen.
  • für die proaktive Einbindung der Bürgervereinigungen und Einwohnergemeinschaften.
  • für Offenburg als Sportstadt: Förderung des Breiten- und Spitzensports als Angebot für Kinder und junge Menschen, Einrichtung eines Sportausschusses im Gemeinderat.
  • für die Einführung einer städtischen Ehrenamtskarte sowie für die Reduzierung von Hallennutzungsgebühren und von Grundstückpachten für Vereine, die sie an die Stadt zahlen.

„Ich setze mich dafür ein, Offenburg vorausschauend an den Klimawandel anzupassen, unsere Lebensqualität durch gezielte Begrünung zu sichern und die Energiewende vor Ort bezahlbar zu gestalten.“

Aktuell können wir dieses Jahr einen sehr heißen Sommer erleben. Wir spüren, wie schwer es für Mensch und Natur ist, sich auf diese geänderten klimatischen Bedingungen einzustellen. Es ist eine große Herausforderung, der man sich stellen muss und die ich rasch für Offenburg in Angriff nehmen möchte. Für mich bedeutet das konkret, dass wir die Stadt so umgestalten müssen, dass sich die Bürgerinnen und Bürger, auch in Zeiten von Höchsttemperaturen, auf öffentlichen Plätzen und in öffentlichen Einrichtungen ohne gesundheitliche Probleme aufhalten können. Das gelingt durch konsequenten Hitzeschutz, die Begrünung der Stadt und den Mut zu neuen Wegen in der lokalen Energieversorgung.

Ich setze mich ein
  • für die Umsetzung eines umfassenden Hitzeschutzkonzepts, gerade mit Blick auf besonders gefährdete Gruppen wie Kinder, alte und kranke Menschen, durch die Beschattung und Abkühlungsmöglichkeiten von öffentlichen Plätzen, durch Bepflanzungen sowie durch das Aufstellen von Sonnensegeln und Trinkwasserspendern.
  • für den besseren Schutz von öffentlichen Gebäuden gegen Hitze, eine Stadt mit Fassadenbegrünung und einer sinnvollen Flächenentsiegelung.
  • für den Schutz des Baumbestandes und für Neubepflanzungen durch Mitmachaktionen wie Baumpatenschaften (“1.000 Bäume von 1.000 Offenburgern”).
  • für die Einführung eines städtischen Hitzeschutzfonds, der es der Stadt, Unternehmen und Privatpersonen ermöglicht, Schatten- und Begrünungsprojekte gemeinsam unbürokratisch zu finanzieren.
  • für eine zukunftsfähige und bezahlbare Energiewende durch das Vorantreiben des Ausbaus von Photovoltaik und von Windenergie unter Einbeziehung der Ortschaftsräte und gleichzeitiger Stärkung der Bürgerenergiegenossenschaften.
  • für den Ausbau der Fernwärme über das E-Werk Mittelbaden. Dabei gilt es, die Energiepreise für Eigentümer und Mieter bezahlbar zu halten und damit verbundene Baustellen in der Innenstadt stringent zu Ende zu führen.

„Ich trete ein für eine moderne, digitale Verwaltung, die sich als Partnerin der Bürgerinnen und Bürger versteht, nachhaltige Finanzen lebt und damit Vertrauen in die lokale Demokratie stärkt.“

Die rund 1.700 städtischen Beschäftigten sind das Fundament für eine gut funktionierende Stadt. Hier werden an Hand von Vorgaben Entscheidungen getroffen und im nächsten Schritt umgesetzt. Deshalb hat für mich eine verlässliche und bürgernahe Verwaltung oberste Priorität.

Die jeweiligen Prozesse und Entscheidungen müssen für die Bürgerinnen und Bürger transparent, nachvollziehbar und in einem vertretbaren zeitlichen Rahmen erfolgen. Meine Haltung ist es, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wertzuschätzen und gemeinsam Veränderungen voranzutreiben.

Mit rund 339 Millionen Euro geplanten Investitionen hat sich die Stadt Offenburg finanziell viel vorgenommen. Einige Bürgerinnen und Bürger sagen auch zu viel.

Ich setze mich ein
  • für die Überprüfung geplanter städtischer Investitionen. Diese werde ich gemeinsam mit dem Gemeinderat erörtern, Prioritäten setzen und Kostenobergrenzen festlegen.
  • für eine Kultur der proaktiven und bürgernahen Kommunikation, bei der im Bürgerbüro einfache Anliegen auch ohne Terminvergabe bearbeitet werden.
  • für die Beschleunigung der Abläufe im Bauamt – dies gilt von den Genehmigungen für Hühnerställe über Wohnraum – bis hin zur Firmenerweiterung. Starre städtische Vorgaben wie erforderliche Architektenwettbewerbe oder der Gestaltungsbeirat sollen entfallen.
  • für die Einführung eines “digitalen Mängelmelders”, der es den Bürgerinnen und Bürger ermöglicht, unkompliziert Mängel zu melden.
  • für die stärkere Digitalisierung der Verwaltung: Bürgeranliegen müssen nach Möglichkeit von Zuhause erledigt werden können, der Einsatz Künstlicher Intelligenz ist auszuweiten und die städtische Homepage ist zu überarbeiten.
  • für eine Vorreiterrolle von Offenburg in der Entbürokratisierung – das gilt sowohl für interne Abläufe als auch im Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern.

„Ich trete dafür ein, dass die Wirtschaftsförderung zur Chefsache wird und Offenburg ein Wirtschaftsstandort mit Zukunftsperspektive bleibt.“

Die Offenburger Wirtschaft ist noch gut aufgestellt. Gleichzeitig wird sie beeinflusst von großen globalen Krisen, steigenden Energiepreisen und bürokratischen Hindernissen. In diesen herausfordernden Zeiten werde ich auf die wirtschaftlichen Rahmenbedingen so Einfluss nehmen, dass der Standort Offenburg für ansässige Firmen attraktiv bleibt und neue Firmen sich ansiedeln.

Für Expansion und Neuansiedlung braucht es insbesondere die Nachverdichtung bestehender und die Ausweisung neuer Gewerbeflächen. Das Ergebnis des Bürgerentscheids zum Flugplatz gilt es hierbei zu respektieren. Als Oberbürgermeister werde ich das Gespräch zur Schaffung von Gewerbeflächen unter Berücksichtigung der verschiedenen Interessen wieder aufnehmen, um für die Stärkung der Offenburger Wirtschaft zu sorgen. Damit vom Handwerker über Dienstleister bis zum Großbetrieb alle Bedarfe gleichermaßen abgedeckt werden.

Ich setze mich ein
  • für die Nachverdichtung bestehender und die Ausweisung neuer Gewerbeflächen – nach Klärung der tatsächlichen Flächenbedarfe.
  • für eine Willkommenskultur von Seiten der Verwaltung für neue Unternehmen, um die Ansiedlung schnell durch kurze Wege zu ermöglichen.
  • für einen innovativen Gewerbemix mithilfe des Gründerzentrums flow1986 und unter Einbeziehung des angrenzenden Schlachthofareals (Canvas+).
  • für eine weitere Vernetzung mit der Hochschule Offenburg mit dem Ziel, die Sichtbarkeit der Hochschule in der Stadt zu erhöhen und Synergien zu nutzen.
  • für die Förderung des Tourismus als Wirtschaftsfaktor für Einzelhandel, Gastronomie und Hotellerie.

„Ich trete dafür ein, dass sich alle Menschen in Offenburg im öffentlichen Raum sicher und geschützt fühlen.“

Das Leben im öffentlichen Raum und damit einhergehend ein positives Empfinden entsteht nur dort, wo Sicherheit und Ordnung garantiert werden. Deshalb möchte ich, dass in Offenburg von kommunaler Seite diese Rahmenbedingungen geschaffen werden und werbe dafür, dass wir gemeinsam immer hin- und nie wegschauen.

Ich setze mich ein
  • für die Verbesserung des Sicherheitsempfindens an öffentlichen Plätzen durch mehr Licht- und Sichtachsen.
  • für eine stärkere Sicherheit im Bahnhofsbereich durch ein gemeinsam überarbeitetes Konzept von Stadt, Polizei, Bundespolizei und Deutscher Bahn.
  • für eine starke Präsenz von Kommunalem Ordnungsdienst und gemeinsamen Streifen mit Streetworkern, insbesondere an Brennpunkten, um präventiv handeln zu können.
  • für die Prüfung einer KI-gestützten Videoüberwachung von öffentlichen Plätzen mit Kriminalitätsschwerpunkt. Hier sollte gemeinsam mit dem Polizeipräsidium Offenburg ein Pilotprojekt entstehen.
  • für die Sicherheit von Frauen u.a. durch eine enge Zusammenarbeit mit dem Frauennetzwerk Offenburg. Für Frauenhäuser und vergleichbare Wohnformen gilt es, eine auskömmliche Finanzierung anzustreben.

„Ich trete dafür ein, dass Offenburg eine familienfreundliche Stadt ist und die städtischen Angebote dem Leben der Menschen angepasst werden.“

Wenn wir Offenburg zukunftsfähig gestalten wollen, müssen wir Eltern zuhören und ihre Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellen. Das bedeutet beste Bildung von Anfang an, verlässliche Betreuung und Räume, in denen Kinder sicher und behütet aufwachsen können.

Als Vater zweier Töchter weiß ich, wie wichtig diese Punkte sind, damit der familiäre Alltag gemeistert werden kann. Gleichzeitig gilt es, die verschiedenen Lebensumstände im Blick zu behalten, d.h. auch die Bedarfe für Senioren oder Menschen mit Handicap mitzubedenken.

Ich setze mich ein
  • für faire Betreuungsgebühren und die Überprüfung des vorhandenen Offenburger-Kita-Modells zur Sicherstellung einer verlässlichen Kinderbetreuung.
  • für der Hitze angepasste zu kühlende Räume in Kindergärten und Schulen sowie konsequente Beschattung von Spiel- und Aufenthaltsmöglichkeiten auf den Außenflächen der Einrichtungen.
  • für die Stärkung der aufsuchenden Jugendarbeit durch entsprechende Vor-Ort-Angebote.
  • für den Erhalt der Stadtteil- und Familienzentren.
  • für die Entwicklung des städtischen Seniorenbeirats hin zu einer echten Interessenvertretung mit klaren Kompetenzen.
  • für den Abbau von Barrieren im öffentlichen Raum für Menschen, die auf einen Rollator oder Rollstuhl angewiesen sind.

„Ich trete dafür ein, dass Offenburg für jeden ein Zuhause bieten muss – unabhängig von seiner sozialen oder finanziellen Situation.“

Offenburg ist eine wunderbare Stadt mit vielen Möglichkeiten und einer guten Infrastruktur. Deshalb liegt es nahe, dass es für viele Menschen attraktiv und wünschenswert ist, hier alleine oder mit der Familie zu wohnen. Eine Stadt bleibt lebendig, offen und zukunftsfähig, wenn alteingesessene mit neu zugezogenen Bürgerinnen und Bürger in guter Nachbarschaft wohnen können.

Deshalb möchte ich, dass jeder, der Offenburg als seinen Lebensmittelpunkt wählt, sich diesen Lebenstraum erfüllen kann. Das bedeutet, dass sowohl die Möglichkeit bestehen muss, sich seinen Wunsch vom eigenen Häuschen zu erfüllen, als auch eine Mietwohnung zu finden, die bezahlbar ist. Vom Mehrgenerationenhaus über betreutes Wohnen bis hin zum Wohnheim für Auszubildende.

Ich setze mich ein
  • für eine Wohnraumnachverdichtung unter ökologischen Gesichtspunkten.
  • für die Aktivierung der rund 750 leerstehenden Gebäude in Offenburg.
  • für das Ausweisen von neuen Baulandflächen mit Augenmaß und anhand eines vertretbaren Entwicklungsfahrplans.
  • für die Stärkung und finanzielle Unterstützung der Wohnbau Offenburg GmbH, um nicht nur den vorhandenen städtischen Wohnraum zu erhalten, sondern in acht Jahren um 50 Prozent zu steigern.
  • für einen runden Tisch mit allen Akteuren der Wohnungswirtschaft, um Hindernisse für den Wohnungsbau abzubauen und gemeinsam günstiger zu bauen (z.B. “Hamburger Modell”).

„Ich stehe für eine sichere, gut verknüpfte und bedarfsgerechte Mobilität, die alle Verkehrsteilnehmer mitnimmt und Offenburgs Ortsteile optimal anbindet.“

Die Menschen sind heute mehr denn je unterwegs. Dies gilt sowohl für den beruflichen als auch für den Freizeitbereich. Mobilität ist zu einem hohen Gut geworden, sowohl die private als auch die öffentliche.

Ich trete für eine moderne und ausgewogene Verkehrspolitik ein, die Voraussetzungen schafft für die Wahlfreiheit der Bürgerinnen und Bürger. Unabhängig davon, ob man sich zu Fuß, mit dem Fahrrad, dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln fortbewegt: Bürgerinnen und Bürger müssen sicher, schnell und bezahlbar an ihr Ziel gelangen.

Ich setze mich ein
  • für sichere, gut beleuchtete Radwege in Offenburg zwischen den Ortsteilen und der Kernstadt.
  • für die Fortschreibung des Lärmaktionsplans, für die nachvollziehbare Gestaltung von Temporegelungen sowie für eine Stärkung der Präsenz des Gemeindevollzugsdienstes in den Ortsteilen.
  • für eine optimale Führung und Taktung des Linienbusverkehrs – gerade auch mit Blick auf die Schülerinnen und Schüler.
  • für die Herausnahme des Linienbusverkehrs aus der Fußgängerzone und klare Regeln für Fahrräder und E-Scooter in der Fußgängerzone.
  • für bezahlbare und sichere Parkmöglichkeiten in der Innenstadt sowie eine faire Ausgestaltung des Anwohnerparkens.

„Ich stehe für eine lebendige Innenstadt und attraktive Freizeitmöglichkeiten, die von allen Offenburgern genutzt werden können.“

Ein gutes und breit aufgestelltes Kultur- und Freizeitangebot ist echte Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger.

Es beinhaltet ein Bildungsangebot, eine Möglichkeit, neben Beruf und Familie, mit anderen Menschen Interessen zu teilen, sich darüber auszutauschen und ins Gespräch zu kommen. Für mich sind das wesentliche Bestandteile unserer Stadtgesellschaft. Deshalb möchte ich auch in finanziell schwierigen Zeiten, dass diese Angebote weiter bestehen.

Ich setze mich ein
  • für eine lebendige Innenstadt: Baustellen gilt es aufeinander abzustimmen, Betroffene vorab mit einzubinden und die Sauberkeit zu erhöhen.
  • für die Gastronomie: Sperrzeiten für die Gastronomie gilt es gerade in den Sommermonaten zu flexibilisieren.
  • für die Sichtbarkeit der Geschichte: Der Salmen und das Museum im Ritterhaus sollen durch Infotafeln in der Innenstadt aktiv beworben werden. Das stärkt auch die Wahrnehmung als Freiheitsstadt.
  • für eine Wohlfühlatmosphäre beim Baden: Als regionales Oberzentrum stehen unsere Freizeiteinrichtungen allen Gästen offen. Gleichzeitig muss es unser Ziel sein, dass die Offenburgerinnen und Offenburger wieder gerne in Offenburg baden gehen. Die neuen Baderegeln im Stegermattbad müssen deshalb konsequent durchgesetzt werden. Rund um den Gifiz-See muss die Sauberkeit verbessert werden.

  • für die Belebung der Parks und der Kulturorte durch die Wiederaufnahme von Initiativen wie „Genuss im Park“ sowie die Einführung neuer Kulturformate.

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